Michelle on Tour!
Ausstellung und Praktikum and der Glyndwr-University

Meine Arbeit im LRC auf dem Yale College, macht mir großen Spaß. Neben dem katalogisieren der Zeitschriften und dem Informationsdiensten an der Theke erwartete mich nun ein sehr spannendes Projekt. Melanie und Ich sollten eine Ausstellung über die aktuellen Wahlen in Wales erstellen und über Taube und Hörbeinträchtigte Menschen, da hier ab nächster Woche die „Deafness Week“ ist. Wie man an den Bildern sehen kann ist uns dies sehr gut gelungen, wir brauchten 3 Arbeitstage und hatten sehr viel Spaß dabei.

Ein anderes sehr aufregendes Erlebnis, war der Praktikumstag in der Bibliothek der Glyndwr University in Wrexham. Wir lernten den Leiter der Universitätsbibliothek „Paul“ kennen, der uns eine geschichtliche Einführung  des kompletten Campus gab und anschließend mit uns eine Führung durch die Gebäude machte. Worauf ich aber gleich noch einmal zu sprechen komme.

Anschließend stellte er uns die anderen ca. 20 Mitarbeiter der Bibliothek vor, welche sehr freundlich und zuvor kommend waren und uns direkt versuchten in Ihre Arbeit miteinzubeziehen. Uns wurde dort das Katalogs-System gezeigt, die Arbeit an den Verbuchungstheken und die Fernleihbestellungen. Leider konnte ich auch hier keine großen Unterschiede zu dem Ablauf in Deutschland erkennen.

Nun ja, wo ich eigentlich drauf hinaus wollte war, als Paul mit uns die Führung durch den Campus machte,  zeigte er uns auch die Räumlichkeiten in einem Gebäude, welches zum größten Teil von der BBC genutzt wird. Dieses Gebäude beinhaltete ebenfalls eine Radiostation vom Radiosender CALON FM, der hier sehr bekannt ist. Paul merkte meine Begeisterung und fragte mich ob ich Lust hätte am nächsten Tag ein wenig On Air über meine Arbeit und Bücher zu sprechen, da er selbst Radiomoderator dort sei und ich zögerte natürlich nicht lange und sagte Ja. Er lud A. und Melanie ebenfalls ein und somit war ich auch sichtlich erleichtertJ.

 

Calon FM - Hier geht es zur Sendung

Eine sehr interessante Sendung. Ab 41:30 und 01:03:00 (20 April) sind wir live On Air gewesen.

Vielen Dank noch einmal an Paul, Danke

Ansonsten geht es mir wirklich sehr gut hier, ich werde die Zeit hier schon vermissen, jedoch bin ich sehr glücklich bald wieder nach Hause zu kommen.

 

 

 

26.4.11 15:35


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HALBZEIT

Die Hälfte meines Auslandsaufenthalts ist nun fast vorbei und ich hoffe die 2te Hälfte wird genauso aufregend wie die ersten 4 Wochen.

Viel Neues zu berichten gibt es leider nicht, da allmählich der Alltag einkehrt.

Ein Ereignis möchte ich euch jedoch nicht vorenthalten. Mein Besuch in Liverpool.

2 Mädchen aus unserer Gruppe die Ihr Praktikum in Cardiff machen, kamen für ein Wochenende zurück nach Llangollen und wir beschlossen samstags gemeinsam nach Liverpool zu fahren.

Wir fuhren ca. 1 Std. Hin- und Rückfahrt kosteten uns umgerechnet 10 €.

Als erstes beschlossen wir eine Sightseeing Tour mit einem Bus zu unternehmen um so einen ersten Eindruck von Liverpool zu bekommen.

 


 

Unser erster Halt war dann das World Museum.   WORLD MUSEUM

 


 

Anschließend besuchten wir das Beatles Museum und ich war sichtlich beeindruckt.
BEATLES STORY

 

 


 

Die Stadt selbst, habe ich sofort in mein Herz geschlossen. Die Architektur war beeindruckend und ich kann sagen, dass ich nicht das letzte Mal in meinem Leben dort gewesen bin. Es gab einfach so viel zu sehen, was man an einem Tag einfach unmöglich nicht schaffen konnte.

 

 

Falls irgendjemand Anregungen oder Fragen hat, kann er mir diese unter michellepfeiffer@gmx.de mitteilen.

10.4.11 23:29


Die erste Woche in Wrexham

Am 19.03.2010 war es dann soweit. Ich lernte meine richtige Gastfamilie kennen, bei der ich 7 Wochen leben soll. Ich wusste seit einiger Zeit das ich meinen Arbeitsplatz im Yale College in Wrexham haben werde, jedoch wusste ich bis kurz vor der Abfahrt nicht wo ich unterkommen würde.

 Ich erfuhr durch einen Brief, dass ich bei einem verheirateten Ehepaar im Queenspark in Wrexham unterkomme. Ich laß außerdem, dass sie sich mit einer Dänischen Dogge, einem Papagei und einer Katze das Haus teilen. In dem Brief stand außerdem, dass sie eine große Familie sind, jedoch keiner Ihrer Kinder mehr zuhause lebt. Da für mich dieser Augenblick nicht zu wissen wo man hinkommt, einer der unangenehmsten Augenblicke in meiner Zeit hier war, lockerte sich etwas meine Stimmung, da ich ja, wie die meisten wissen sehr Tierlieb bin.

Der Abschied meiner alten Gasteltern viel mir sehr schwer und es kullerten sogar ein paar Tränchen. Als ich dann endlich in meinem neuen zu Hause ankam, erfuhr ich dann von der Familie (ca. 12 Menschen saßen im Wohnzimmer und ‘‘Nein“ die Familie war nicht komplett anwesend), dass sie den Hund abgegeben haben, der Papagei gestorben ist und Ihr 19 Jahre alter Enkel hier nun wohnt. Sichtlich überfordert durch die Nervosität die mich den ganzen Tag plagte und die dann doch etwas andere Tatsache des neuen Wohnorts freute ich mich wenigstens, dass die Katze noch da war

Mit der Zeit verlor ich jedoch meine Hemmungen meine Englischkenntnisse mit der Familie zu teilen und merkte, dass es gar nicht so schlimm ist in einer so großen Familie zu leben und gewöhnte mich sehr schnell an meine neue Umgebung. Mittlerweile kann ich sogar sagen, dass diese Familie wirklich das Beste ist was mir hier passieren konnte und ich bin jetzt schon traurig wenn ich daran denke, diese bald wieder verlassen zu müssen.

 Mami keine Angst ich hab dich auch Lieb

Am 21.03.2011 hatte ich dann meinen ersten Arbeitstag in der Bücherei des Yale Colleges in Wrexham (http://www.yale-wrexham.co.uk/page.php?ContentID=20) ich arbeite tägl. Von Mo. – Fr. von 09 – 16 Uhr und habe um 12 Uhr eine Stunde Mittagspause.

Ich lernte meine Chefin J. kennen, die mich und Melanie mit den Mitarbeitern bekannt machte und uns einmal durch das komplette College führte. Mein Eindruck war sehr gut von dem College, es war sehr sauber, die Studenten hier waren wirklich sehr zuvorkommend und freundlich und die Bücherei selbst ist sehr modern eigerichtet, bis ich dann die Bücherregale sah. Es war unglaublich wie durcheinander gewühlt die Bücher quer übereinander lagen. Unsere erste Aufgabe bestand dann auch darin, vermisste Medien in den Regalen zu suchen und im Katalog zu löschen oder sie wieder auf ‘‘Verfügbar‘‘ zu stellen…

Ich denke eine Arbeitskollegin wird nun besonders stolz auf mich sein, da ich seit der ersten Woche versuche (freiwillig) Ordnung in die Bücher zu bringen.

Die andere Aufgaben die ich dort seit einer Woche habe, sind das Arbeiten an der Information wo ich Hauptsächlich den Studenten einen von Ihnen gewünschten Computer freischalte und an der Verbuchungstheke, wo ich  Bücher ausleihe oder sie zurück nehme. Das Katalogisieren von Zeitschriften und Kinderbüchern erledige ich neben her. Das System (Liberty 3), ist dass der Stadtbibliothek Ratingen sehr ähnlich und somit habe ich keine sonderlich großen Probleme diese Aufgabe auszuführen. Mit der Sprache komme ich im Bibliothekswesen auch sehr gut klar. Vielen Dank nochmal für den Gästebucheintrag mit dem Link für das Bibliotheksenglisch, es war mir schon hilfreich.

Mir gefällt meine Arbeit hier wirklich sehr gut. Ich fühle mich hier sehr gut aufgehoben und habe immer einen Ansprechpartner. Ich habe auch von den anderen Mädchen erfahren, dass die Regale bei Ihnen auch nicht anders aussehen, also scheint das hier üblich zu sein. Trotzdem werde ich nicht aufhören zu versuchen, ein wenig mehr Ordnung in die Systematik zu bekommen.

An meinem ersten Wochenende traf ich mich dann abends mit Melanie und A., die etwa 30 min. von mir entfernt wohnen und wir erkundeten das Nachtleben in Wrexham. Ich hätte nie gedacht das es in so einer ‘‘kleinen ‘‘ Stadt so viele Clubs und Pubs gibt, die auch noch nach 12 Uhr geöffnet sind. Wir lernten ein paar Deutsche aus Braunschweig kennen, die hier seit ca. 1 Jahr studieren und hatten einen schönen Abend.

Am nächsten Tag besuchten wir Franziska in Chester und sie zeigte uns die Einkaufmöglichkeiten dort und das Nachtleben. Chester ist sehr schön gewesen nur leider hatte ich nicht genügend Zeit alles zu sehen und deshalb fahre ich nächste Woche noch einmal hin um ein paar Fotos zu machen und um ein paar Museen zu besichtigen.

Ich hoffe es geht allein in Deutschland sehr gut. Ich melde mich jetzt 1x Mal die Woche mit einer Zusammenfassung meiner ganzen Woche. Ich wünsche euch noch einen schönen Tag/Abend und Grüße alle die meinen Blog verfolgen.

 

28.3.11 19:18


Fünfter und sechster Tag

Tag 5 in Llangollen 16.03.2011

Heute hatten wir einen freien Tag…

Der Abend im Pub gestern war sehr angenehm. Nette Leute, gute Stimmung,  leckeres Bier. Was will man mehr?!?

Wir trafen uns morgens in der Innenstadt von Llangollen mit dem Ziel die Ruine vom Dinas Bram Castle zu besichtigen. Wir brauchten ca. 1 Stunde bis wir endlich erschöpft, durch den steilen Pfad, das Castle erreichten. Der Ausblick war traumhaft, ich war wirklich sehr beeindruckt.

     

    

Am Mittag beschlossen wir dann gemeinsam Wrexham zu besuchen. Wir brauchten ca. 30 min. mit dem Bus und bezahlten ca. 3 €.

Jaaa… und dann waren wir da! 8 Mädels und eine relativ große Stadt mit unglaublich vielen Einkaufsmöglichkeiten zu recht günstigen Preisen haha…das war ein Spaß.

Vollgepackt mit Schuhen, Klamotten und Büchern (ich habe endlich mein Buch bekommen: My Booky Wooky written by Russel Brand ))))  ging es dann auch wieder mit dem Bus zurück nach Llangollen.

Über Wrexham: Mein erster Eindruck von Wrexham war nicht allzu überragend… Natürlich gibt es dort massig Einkaufsmöglichkeiten, aber die letzte Woche hier auf dem Land, hat mir schon sehr gut gefallen und bin relativ traurig nun hier weg zu müssen.

 

 

Tag 6 in Llangollen 17.03.2011

Heute ist nicht sehr viel passiert.

 Um 09:30 begann die Schule, wo wir weiterhin unsere Englischkenntnisse verbesserten. Der Englischunterricht ist eigentlich genau derselbe wie in Deutschland, nur dass er halt komplett in Englisch stattfindet und niemand Deutsch sprechen soll, welches ich sowieso für die beste Methode für einen guten Englischunterricht halte.

Die Schule endete um 16:00 und ich ging sofort zum Gasthaus, wo ich noch etwas zu essen bekam, meine Schulaufgaben machte und anschließend noch müde von gestern ins Bett viel.

 

17.3.11 21:07


Tag 3 und 4

Tag 3 in Llangollen

Der erste Schultag bei Ectarc (www.ectarc.com) stand an.

Um 9:00 begann unser Unterricht mit einer Übersicht, was uns die nächsten Tage erwarten soll. Außerdem wurden uns die Räumlichkeiten (Toiletten, Aufenthaltsraum mit Freizeitmöglichkeiten wie Wii, Fernsehen, iPod-Station und Dart, Computerraum und Küche) gezeigt.

Der Unterricht findet eine Woche lang von 09:30 -16:00 statt. Mittwochs haben wir frei .

 Nach dieser Woche werden wir direkt in unseren zukünftigen Arbeitsplatz eingewiesen, welcher irgendwo in Wales seinen Standort hat.

Alle 8 Teilnehmerinnen werden die komplette Woche in Ectarc von Cecily unterrichtet.                 Unser erster Schultag konnte also beginnen….

Der komplette Unterricht findet auf Englisch statt und wir sprachen hauptsächlich über Grammatik und Präpositionen die uns in unserem Umfeld hier in Großbritannien helfen sollen.

Nach dem Unterricht fand eine kleine Willkommensfeier mit weiteren Schülern von Ectarc aus Ungarn, Spanien und Iserlohn statt. Wir waren ca. 40 Teilnehmer und jeder brachte etwas Typisches aus seinem Land mit, umso einen Einblick in Kultur und Traditionen zu bekommen. Unsere Gruppe (Berlin) machte Sauerkraut mit Würstchen, Kartoffelsalat und Maultaschen. Aus Ungarn gab es Süßigkeiten und Schnaps. Außerdem gab es noch spanisches Bier. Leckere Walisische Spezialitäten sollten natürlich auch nicht fehlen und so brachte Ectarc eine „Art“ Kartoffelsuppe und verschiedenstes Gebäck zu der Feierlichkeit mit. Für Musik und gute Laune sorgte ein netter junger Mann aus UK mit seiner Gitarre und seinem Gesang. Am Abend brachte die ungarische Gruppe uns noch einen Traditionellen Tanz bei.

Tag 4 in Llangollen

Heute erfuhren wir nach dem Unterricht, welcher Arbeitsplatz uns zugeteilt wurde. Ich werde ab dem 21.03.2011 in der Bücherei des Yale Colleges in Wrexham für 6 Wochen mit Melanie arbeiten. Ich bin schon wahnsinnig aufgeregt, da ich in eine neue Gastfamilie ziehen werde und hoffe, dass diese genauso nett ist, wie meine jetzige. Julia und Ich haben wirklich Glück gehabt und eine sehr nette Gastfamilie bekommen, die uns von morgens bis abends verwöhnt .  Der einzige Nachteil ist jedoch, dass wir kein Internet haben und ich so nicht die Möglichkeit habe, meinen Blog komplett selbst zu bearbeiten. Auf diesem Weg möchte ich auch einmal meinen Freund Alex grüßen, der sich sehr bemüht meine E-Mails in meinem Blog zu veröffentlichen. Danke

Das Essen schmeckt bis jetzt wirklich köstlich und ich denke, dass mein Vorsatz in England ein paar Kilos zu lassen nicht klappen wird, da meine Gastmutter sich wirklich sehr anstrengt deutsches Essen zu kochen. Gestern Abend hat sie z.B. Schweinefilet mit Kartoffeln und Gemüse für uns gekocht und es war wirklich lecker.

Heute Abend treffen wir 8 uns mit der Gruppe aus Ungarn und Iserlohn und gehen gemeinsam in einen Pub, der hier sehr beliebt für seine Live Musik sein soll. Ich bin schon sehr gespannt und werde euch morgen mehr darüber berichten.

P.S. Steckbriefe der anderen 7 Teilnehmerinnen folgen in Kürze.

 

 


 

 

15.3.11 21:57


Eine kleine Info

Das Folgende ist nur eine kleine Info, da ich momentan noch kein regelmäßiges Internet habe:


Also ihr lieben, ich bin endlich da…
Endlich, da der Flug einfach nur die Hölle war. Wie die meisten von euch wissen leide ich unter Flugangst. Der erste Flug von Düsseldorf aus nach Berlin war jedoch ganz erträglich für mich (zu diesem Zeitpunkt wusste ich auch noch nicht was mich bei meinem nächsten Flug erwarten sollte).

In Berlin traf ich dann die anderen Teilnehmerinnen zum ersten Mal. Wir hatten direkt alle einen Draht zueinander und konnten so das Vorbereitungsseminar in Berlin genießen. Alles fing mit kleinen „Kennenlernspielchen“ an. Außerdem sprachen wir gemeinsam mit Ramona Ziegfeld (ILE-Berlin), welche das gesamte Programm mit uns durchführte, über unsere Befürchtungen, Wünschen und Erwartungen bezüglich des Auslandsaufenthaltes.  Diese Vorbereitung sollte uns helfen, Ängste oder auch Vorurteile zu beseitigen um so,  mit einem guten Gefühl die große Reise zu beginnen. Am Ende des Programms schrieben wir alle noch einen Brief an uns selbst der beinhalten sollte wie wir uns gerade fühlen, um einen Vergleich zu haben, wenn wir wieder zuhause sind.


Nunja ich habe es überstanden und lebe jetzt mit  Julia bei Mrs und Mr Langford in Llangollen. Wir kamen gegen ca. 22 Uhr Biritischer Zeit dort an und wurden sehr freundlich empfangen. Vor dem schlafen gehen bekamen wir noch leckere Hamsandwiches und fielen anschließend erschöpft von der langen Anfahrt ins Bett.


Der nächste Tag begann mit einem leckeren Frühstück mit verschiedensten Cerialien, Marmelade und Toast. Anschließend trafen Julia und Ich die anderen 6 Mädchen des Projekts und wir erkundeten gemeinsam die kleine Innenstadt. Llangollen hat ca. 3400 Einwohner und wir alle waren daher doch sehr überrascht wie viel dort los war. Wir besuchten den Riverside Park und gingen dort die Viktoria Promenade entlang die direkt an dem Stadtbekanntem Fluß „River Dee“  liegt.

 

 

 


Außerdem sahen wir auf einem hohen Berg eine Ruine. Von Einwohnern erfuhren wir dann, dass es sich um eine alte Burg aus dem frühen Mittelalter handelt und beschlossen direkt am Mittwoch diesen Berg zu erklimmen.


P.S. Ab nächste Woche schreibe ich öfters, da ich ab dann regelmäßig Internet habe

14.3.11 21:48


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